Begegnungen an der Neiße: Austausch über Grenzen hinweg

Begegnungen an der Neiße: Austausch über Grenzen hinweg

Am 2. und 3. September kamen auf dem Klostergelände St. Marienthal, direkt an der polnischen Grenze, Mitwirkende aus Politik, Wissenschaft, Verwaltung sowie verschiedene Vereine zur Tagung "Begegnungen an der Neiße" zusammen. Zu den Gästen und Mitwirkenden zählten auch der sächsische Bildungsminister Conrad Clemens sowie Autor*innen, Wissenschaftler*innen und Forschende aus unterschiedlichen Disziplinen – unter anderem der Astrophysik.

Im Mittelpunkt dieser zwei Tage des deutsch-polnischen Austauschs standen Fragen nach aktuellen Herausforderungen im Grenzraum sowie die Einigung auf konkrete Schritte für eine vertiefte Zusammenarbeit.

In Fachvorträgen, thematischen Panels und zweisprachiger Kleingruppenarbeit wurden vier Arbeitsstränge diskutiert: Mobilität & Alltag, Transformation & Regionalentwicklung, Sprache & Bildung & Verständigung sowie Kultur & demokratische Nachbarschaft.

Auch wir, die Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Sachsen, waren mit unserer Wanderausstellung "Weil Vielfalt gemeinsam fetzt" dabei. Sie zeigt Menschen mit und ohne Behinderung, die sich auf ihre ganz persönliche Art und Weise für ein inklusives Miteinander in Sachsen einsetzen. Damit setzt sie einen Akzent auf die Frage, wie Vielfalt und Teilhabe ganz selbstverständlich zum gesellschaftlichen Miteinander gehören können.
Gerade im Kontext der "Begegnungen an der Neiße" wurde so deutlich: Eine lebendige Nachbarschaft lebt nicht nur vom Austausch zwischen Ländern, sondern auch davon, dass alle Menschen ihren Platz darin finden.

Menschen sitzen draußen an Tischen. Im Hintergrund stehen die Aufsteller der Ausstellung "Weil Vielfalt gemeinsam fetzt".

Die Ausstellung war zur Tagung auf dem Klostergelände zu sehen (Foto: Stiftung Internationales Begegnungszentrum St. Marienthal)


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